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Freitag, 23. Juli 2010
Casablanca-AG am 22.07.2010

In der Arbeitsgruppe haben sich 16 Casablanca-Anwender mit dem neuen Videoformat AVCHD beschäftigt, welches von der Bogart-Software unterstützt wird, jedoch nicht von SmartEdit.

Als Beispiel wurde der Camcorder Panasonic HDC-SD707 gewählt, der die Filmaufnahmen im Format AVCHD auf SDHC-Karten speichert. Dabei sind Karten mit max. 64 GB möglich, entsprechend ca. 16 Stunden Film.

Der Anschluss an Casablanca erfolgt über die USB-Schnittstelle. Es wird empfohlen, die USB-Verbindung zwischen Casablanca und Camcorder nur bei ausgeschaltetem Casablanca und ausgeschaltetem Camcorder zu stecken und zu ziehen.

Im Aufnahmemenü wird jede Szene mit Datum und Uhrzeit angezeigt.

Da SDHC-Karten angeblich keine sicheren Langzeit-Speicher sind, sollten die Aufnahmen möglichst zeitnah in Casablanca eingespielt werden.

Der fertig geschnittene Film kann auf drei Arten ausgespielt werden:
- auf Band, nach Konvertierung in HDV (HDV-Recorder erforderlich)
- auf DVD, AVCHD-DVD oder BR-DVD (BR-Brenner erforderlich)
- auf USB-Stick oder externe Festplatte

Bogart verfügt in den ‚Projekteinstellungen’ über die Funktion ‚Storyboard sichern’.
Damit lässt sich der fertige Film auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte exportieren. Unter ‚Modus’ HDV auswählen.

Da Bogart auf Linux-Basis arbeitet, können nur die Formate FAT32 oder EXT2/3 verwendet werden. NTFS wird von Linux nicht unterstützt.

Beim Ausspielen des fertigen Films (in MPEG2) auf eine EXT2/3-formatierte Festplatte gibt es keine Begrenzung der Dateigröße.

Wie man mit dem auf einer externen Festplatte gespeicherten Film weiter verfahren kann, wurde am Beispiel der WD (Western Digital) TV HD Media Players gezeigt.

Leider wird das Format EXT2/3 von diesem Media Player nicht akzeptiert. Deshalb ist eine Kopie auf eine NTFS-formatierte Festplatte erforderlich. Dieser scheinbare Nachteil wird dadurch aufgewogen, dass man automatisch eine Sicherheitskopie besitzt.

Filme mit max. 20 Minuten Länge können auch auf einen USB-Stick ausgespielt werden, der in FAT32 formatiert ist.

Der WD TV HD Media Player ist recht klein (Grundfläche im Postkartenformat) und preisgünstig (unter 100 €). An die USB-Schnittstelle wird ein USB-Stick oder eine externen Festplatte angeschlossen.

Der Player verfügt über einen HDMI- und einen Cinch-Anschluss zur Verbindung mit Fernseher, Beamer und Audiogerät. Er gibt die wichtigsten Audio-, Video- und Bilddateiformate wieder und unterstützt Full HD. Der Media Player wird mit einer Fernbedienung gesteuert.

Die Vorführung eines kurzen Testfilms vom USB-Stick über den Media Player auf den Beamer demonstrierte diese moderne Alternative zu Band/DVD und hat die Teilnehmer sichtlich beeindruckt.

Es kamen noch folgende Themen zur Sprache:

- Neue Casablanca Geräte S-3000 und S-6000

- Bogart SE 3.3 ist angekündigt

- AVCHD-DVDs bringen sehr gute Bildqualität

- Überspielung von analogem Filmmaterial in Casablanca

- Anfragen bei der neuen Hotline von MacroSystem

Die Teilnehmer dankten dem Referenten für die Erläuterungen und wissen nun, worauf zu achten ist, wenn sie sich einen AVCHD-Camcorder zulegen wollen.

Hubert Foellmer



Freitag, 12. März 2010
Casablanca-AG am 11.03.2010

In der Arbeitsgruppe haben sich 11 Casablanca-Anwender mit den Neuerungen und Verbesserungen der Systemsoftware Bogart SE 3 und Smart Edit 9 beschäftigt.

Zunächst wurde gezeigt, wie ein 22-Zoll-LCD-Fernseher über die DVI/HDMI- Schnittstelle an Casablanca S-4100 angeschlossen wird. Für die Tonübertragung ist eine zusätzliche Cinch-Klinke-Verbindung erforderlich.

Wegen immer noch bestehender Software-Probleme beim 2-Monitor-Betrieb wurde bewusst nur im 1-Monitor-Betrieb gearbeitet. Dazu wurde der fest installierte Beamer über die VGA-Schnittstelle mit der Auflösung 1.280 x 720 Pixel angesteuert.

Folgende Funktionen wurden vorgeführt und diskutiert:

1. Archive und Lizenzcodes sichern

2. Auswahlmöglichkeiten: Storyboard, Timeline, Timeline (nur Nachvertonung) Tonkurve anzeigen

3. Aufnahme, Wiedergabe: Empfehlung Lautstärke auf 100 stellen

4. Projekteinstellungen, neue Funktion ‚Projekt kopieren’ (sehr nützlich)

5. Bearbeiten: Daten-Anzeige, extra Schalter für Zwischenablage, Import von 4:3 Aufnahmen in 16:9 Projekte, neuer Schalter beim Storyboard abspielen ‚Halt an dieser Stelle’ (sehr nützlich)

6. Audio bei Storyboard-Betrieb
Anzeige Tonverlauf, zwei neue Schalter: Übersteuerungen suchen, Tonspuren definieren
Hüllkurve mit 2 Abspielschaltern: nur eine Tonspur, alle Tonspuren
Achtung: zuerst Hüllkurve bearbeiten, dann Lautstärke und Korrekturen !

7. Audio bei Timeline-Betrieb
Tonspuren ein-/ausschalten
umfangreiches Menü pro Tonstück, Trackball mit 4 Tasten wird unterstützt

Außerdem kamen folgende Themen zur Sprache:

Bogart SE 3.1 sollte nicht als Update über SE 3.0, sondern als Neuinstallation eingerichtet werden.

Unter Bogart darf keinesfalls das Programm CardDrive aktiv sein (löschen!)

Notumschaltung, wenn kein Bild auf dem Monitor erscheint

Notöffnung der DVD Schublade

Hinweis auf das Update SE 8.3, welches den sog. Blink-Fehler beseitigt

Erfahrungen mit der neuen Hotline von MacroSystem

Die Teilnehmer dankten dem Referenten für die Erläuterungen und können nun besser entscheiden, ob sie auf die neue Systemsoftware umsteigen wollen.

Hubert Foellmer


Freitag, 11. Dezember 2009
Casablanca-AG am 10.12.2009

In der Arbeitsgruppe haben sich 11 Casablanca-Anwender mit dem
DVD-Programm Arabesk 4 beschäftigt.

Zunächst wurden drei DVDs mit sehr unterschiedlichen Menüs gezeigt, von komfortabel bis ganz schlicht. Dann wurde Schritt für Schritt erläutert, wie die Menüs erstellt werden. Mit dem neuen Assistenten erreicht man in wenigen Minuten ein einfaches Menü.

Für ein ‚professionelles’ Menü muss man schon mit einigen Stunden rechnen: mit Trailer, Hauptmenü mit mehreren Filmen und Untergliederung in Kapitelmenüs. Speziell für die Kapitelbildung ist es empfehlenswert, schon im Storyboard die Kapitelanfänge durch entsprechende Szenenamen zu definieren.

Zum Testen sollte man zunächst eine wiederbeschreibbare DVD-RW brennen.

Das Programm Arabesk 4 bietet auch die Möglichkeit eine (mit Arabesk erstellte) DVD später wieder einzulesen und weitere Exemplare zu brennen. Wenn man einen Film, der sich auf einer (mit Arabesk erstellten) DVD befindet, noch mal bearbeiten möchte, findet man dazu im Bearbeiten Menü unter Neu die Funktion Ksebara.

Mit dem PC-Programm CD-Label-Print kann man auf Canon-Druckern DVD-Scheiben bedrucken. Als Rohlinge eignen sich besonders gut TAIYO Yuden Typ DVD-R16X for Professional. Sie sind absolut wischfest und glänzend.

Ein Teilnehmer berichtete, dass er in einem fertigen Film unerklärliche Tonverschiebungen erlebt hat. Hier wurde die Empfehlung gegeben, im Nachvertonungsmenü unbedingt alle Tonspuren auf gebunden einzustellen. Das bedeutet, dass die Tonstücke Szene-gebunden sind. Wenn die Tonspuren 3 und 4 auf frei stehen, sind sie Zeit-gebunden. Bei Änderungen im Storyboard kann es dann zu unbeabsichtigten Tonverschiebungen kommen.

Die Teilnehmer dankten dem Referenten für die Erläuterungen und wünschen beim nächsten Treffen die Behandlung des neuen Systemprogramms Bogart 3 / Smart Edit 9.

Hubert Foellmer


Freitag, 9. Oktober 2009
Casablanca-AG am 08.10.2009

In der Arbeitsgruppe haben sich 15 Casablanca-Anwender - darunter 2 Gäste - mit den neuen Geräten S-2000 und S-4000/-4100 beschäftigt.

Diese bieten viel kürzere Berechnungszeiten, größere Festplatten und sind nahezu geräuschlos. Die Betriebssoftware Bogart arbeitet auf LINUX-Basis.

Die meisten Zusatzprogramme sind nach einer kostenpflichtigen Umlizenzierung weiter verwendbar.

Mit dem Media-Manager wurde das ‚Abspielen und Archivieren’ von Filmen, Musik und Fotos auf den verschiedenen Datenträgern (DVD, CD, USB-Stick, SD-Karte) demonstriert.

Das Importieren von Schriften ist bereits seit längerer Zeit möglich und wurde nochmals erklärt.

Die Teilnehmer dankten dem Referenten für die Erläuterungen und wünschen beim nächsten Treffen die Behandlung des DVD-Programms Arabesk.

Hubert Foellmer



Freitag, 13. Februar 2009
Casablanca-AG am 12.02.2009

In der Arbeitsgruppe haben sich 13 Casablanca-Anwender mit den Neuerungen und Verbesserungen der Systemsoftware Smart Edit 8 für den Schnitt von DV-Material beschäftigt. Leider konnten einige Filmfreunde wegen Grippe nicht teilnehmen.

Zum ersten Mal haben wir mit zwei Beamern gearbeitet und dazu Casablanca - KRON auf den 2-Monitorbetrieb eingestellt.

Über die VGA-Schnittstelle und der Auflösung 1.024 x 786 Pixel, 75 Hz, wurde der fest installierte Beamer angesteuert und damit auf der großen Leinwand das Menü gezeigt.

Die eigentlichen Videoszenen waren mit dem Beamer des Filmclubs auf einer zusätzlichen kleineren Leinwand zu sehen. Der Anschluss erfolgte über die S-VHS-Schnittstelle im Format 16:9.

Der Ton wurde über die fest installierte Lautsprecheranlage wieder gegeben.

Unser Gerätewart Roland Weger hat diese Konfiguration problemlos hergestellt. Herzlichen Dank dafür.

Folgende Funktionen von SE 8 wurden vorgeführt und diskutiert:

1. Erweiterte Zwischenablage

2. Szenen Markierungen

3. Sortieren Werkzeug

4. Szenenlänge bei NEU wählbar

5. Imagepool, max. 60 eigene Bilder

6. Countdown

7. Häufig benutzte Effekte

8. Klang nach Berechnung

9. Effektstapel

10. Berechnen Schalter im Bearbeiten Menü

11. Schrift Import (.ttf) aus WINDOWS / Fonts oder aus dem Internet
(Import mit USB-Stick), max. 100 Schriften

12. Tonspuren zusammenführen, nützlich für Archiv

13. Timeline - Darstellung im Storyboard und bei der Nachvertonung
Voraussetzung: VGA-Betrieb mit min. 1.024 x 786 Pixel

14. Logo Werkzeug: Beispiel ‚Herz’ (.png – Datei, Import mit USB-Stick)

15. Timecode Werkzeug

Die Teilnehmer dankten dem Referenten für die Erläuterung der neuen und verbesserten Funktionen der Systemsoftware Smart Edit 8 und können nun besser entscheiden, ob sie auf SE8 umsteigen wollen.

Hinweis: bis 28. Februar gibt es 20%-Rabatt auf alle Software-Produkte.

Hubert Foellmer




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